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Neuigkeiten aus dem Ort 03.09.2009, Zeuthen,
03.09.2009 Kategorie: Kommune 
geschrieben von: Joe am 01.12.2009, 21:28 Uhr   , (aus unsicherer Quelle)  
03.09.2009:  

Kommentar des Monats - Artikel aus Zeitschrift "Am Zeuthener See" / 03.09.09 / Nummer 8 / Seite 3

Liebe Kommentarfreunde,

die Urlaubszeit hat ihr Ende gefunden, und ich hoffe, Sie konnten die Wochen genießen, obwohl das Wetter in vielen Landstrichen die Bewohner zur Verzweiflung getrieben hat. Diesmal waren es Taiwan, China und die Philippinen, die gewaltige Naturkatastrophen bekämpfen mussten, und das Bild von dem in das Wasser stürzende Hotel bleibt wohl unvergessen.

Aber auch unsere Südregionen hatten Unwetter zu ertragen. In unserer näheren Umgebung hielt sich das immer noch in Grenzen, doch die stets wechselnden Wetterlagen brachten so manchen Kreislauf in Schwierigkeiten.

Wenn Sie dieses Amtsblatt in den Händen halten, hat der Wahlmonat September bereits begonnen. In zahlreichen Veranstaltungen stellten oder stellen sich unsere örtlichen Kandidaten vor und die Entscheidung wird wohl nicht einfach sein, obwohl die erklärten Vorhaben im Ort Zuspruch gefunden haben.

Dagegen sind unsere Politiker alle bemüht, Optimismus zu verbreiten und die missliche wirtschaftliche Situation herunterzuspielen, obwohl täglich die Meldungen über Entlassungen zu verfolgen sind, womit immer mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit geschickt werden.

Wir in Zeuthen erleben manche Auswüchse nur individuell oder am Rande. Abgesehen von der S-Bahn-Katastrophe für die Berlin- Fahrer, halte ich es für wenig sinnvoll, sofort Strafanzeige bei Schwarzfahrern zu stellen, obwohl die Bahn den Fahrkartenverkauf erschwert hat, angefangen bei den Automaten, deren Zuverlässigkeit zweifelhaft ist und deren Benutzungsanweisungen zu kompliziert sind, über den Abbau des Aufsichtspersonals (die man früher einmal fragen konnte) bis zum Schließen der Fahrkartenschalter auf allen Bahnhöfen, sogar in KW kann man keine S-Bahn-Karte am Schalter erwerben!

Wenn ich so durch die Straßen in Zeuthen gehe, erfreue ich mich zwar an den zahlreichen schönen neuen Häusern, sehe und spüre aber auch manche Unebenheit und Ungepflegtheit auf den Bürgersteigen, ob es die Sauberkeit vor dem Haus betrifft oder die Stolperstrecken in der Seestraße oder in der Forstallee. Hier ist noch einiges zu tun. Vorbildlich ist ja der neu gestaltete Abschnitt der Waldpromenade bis zur Miersdorfer Chaussee, dessen Fußweg auch nachts taghell erleuchtet ist. In ähnlicher Weise wird auch die Neckarstraße einmal aussehen, allerdings habe ich zur Zeit den Eindruck, dass wohl zwei Autos Schwierigkeiten haben, zu gleicher Zeit aneinander vorbeikommen. Warten wir es ab. Zur Erläuterung: die Neckarstraße ist die Verbindungsstraße zwischen Waldpromenade und Weichselstraße. Suchen Sie sie doch einmal auf der Karte.

Einen Blick auf den „Chinesischen Garten“ in der Seestraße wird man noch im September werfen können. Die Einweihung steht bevor. Vielleicht können wir bei Gelegenheit auch einen „Schwyzer Garten“ am Pulverberg anlegen, unsere Partnergemeinde Interlaken wird uns bestimmt unterstützen.

Zum Schluss diesmal ein Gedicht von Hermann Hesse.

Ihr Hans-Georg Schrader

SPÄTSOMMER

Noch schenkt der späte Sommer Tag um Tag
Voll süßer Wärme. Über Blumendolden
Schwebt da und dort mit müdem Flügelschlag
Ein Schmetterling und funkelt sammetgolden.

Die Abende und Morgen atmen feucht
Von dünnen Nebeln, deren Nass noch lau.
Vom Maulbeerbaum mit plötzlichem Geleucht
Weht gelb und groß ein Blatt ins sanfte Blau.

Eidechse rastet auf besonntem Stein,
Im Blätterschatten Trauben sich verstecken.
Bezaubert scheint die Welt, gebannt zu sein
In Schlaf, in Traum, und warnt dich, sie zu wecken.

Wir Alten stehen erntend am Spalier
Und wärmen uns die sonnenbraunen Hände.
Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende,
Noch hält und schmeichelt uns das Heut und Hier.

Quelle: Dokumente der komm.Verwaltung: Verlag und Gemeinde Zeuthen (Hrgb.), Am Zeuthener See,,   


03.09.2009 | Benutzeranmeldung | 0 Kommentare
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