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Neuigkeiten aus dem Ort 25.03.2009, Zeuthen,
25.03.2009 Kategorie: Kommune 
geschrieben von: Joe am 15.06.2009, 23:41 Uhr   , (aus unsicherer Quelle)  
25.03.2009:  

Kommentar des Monats - Artikel aus Zeitschrift "Am Zeuthener See" (Nr.3 - 25.03.2009)

Liebe Kommentarfreunde,

die vergangenen Wochen haben uns spüren lassen, dass die Meteorologie doch eine zuverlässige Dame ist. Sie bescherte uns jedenfalls noch einen herrlichen Spätwinter, obwohl ich gerade die winterlichen Gerätschaften verstaut hatte. Trotzdem war es für uns in unseren Breiten noch glimpflich, denn die Freunde winterlicher Berge schneiten mehrfach ein oder mussten sich mit der drohenden Lawinengefahr auseinandersetzen.

Und auch bei uns zeigten sich Auswirkungen: viele Bauvorhaben mussten eingestellt werden, so auch der Straßenausbau in der Straße der Freiheit und in der Waldpromenade. Nun wird es wohl weitergehen.

Uns beschäftigte wohl aber das Weltgeschehen in umfangreichem Maße, denn alle Nachrichtenmeldungen fingen ja damit an. Ich möchte jetzt kein Politiker sein, der entscheiden muss, ob ein Betrieb finanzielle Hilfe erhält – ein anderer aber auf die Insolvenz zusteuert.

Für uns kleine Bürger bleibt dabei immer die Befürchtung, was denn noch in diesem Jahr auf uns zukommt – und das in einem Jahr mit zahlreichen Wahlen. Und meine Unsicherheit ist doch wohl begründet.

Hier bei uns gab es ein besonders schönes Ereignis: die Einweihung der „großen Schwester“ unserer Grundschule am Wald, die sich neben dem „kleinen Bruder“ recht stattlich ausnimmt.. Es ist ein beeindruckendes Schulgebäude geworden; und ich wurde, als ich die Kinder bei der festlichen Übergabe singen hörte, an 1946 erinnert, als ich als junger Lehrer – aus dem Krieg kommend – vor einer zweiten Klasse stand. Fünfunddreißig Schüler – viele überaltert - , Kanonenöfen als Heizung, kein Papier zum Schreiben, kein Schreibzeug, häufig zerschlissene Kleidung und hungrige Augen. Und heute die leuchtenden Augen der schmucken Kinder in den lichten Räumen.

Wenn nun noch die Umgebung gestaltet wird und der Forstweg dem Niveau der Schule angepasst wird, hat unsere Gemeinde wieder ein Vorzeigeobjekt. Ich wünsche den Schülern und
Lehrern ein erfolgreiches Lernen und Lehren.

Erfreulich ist auch die moderne Nordschranke, deren Anschlussstraße sich wohl ebenfalls in der Planungsphase befindet.

Die Vorstellung des geplanten Alters- und Pflegeheimes in der Guthkestraße verlief im Seniorenbeirat recht eindrucksvoll, obwohl die Kostenerwartungen viele zum Überlegen zwingen.

Ein besonders schönes Erlebnis hatten wohl die 500 Gäste beim Auftritt von Frank Schöbel mit seiner Tochter in unserem Sport- und Kulturzentrum. Und Herbert Köfer hat sich mit seinem Lustspiel auch schon angekündigt. Also: rechtzeitig Karten bestellen.

An den Schluss setze ich diesmal ein bekanntes Gedicht von Eduard Mörike, das wir wohl alle in der Schule aufgesagt haben. Möge uns der Frühling so entgegenkommen, wie es der Dichter beschreibt.

Ihr Hans-Georg Schrader

ER IST’S

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja, du bist’s!
Dich hab ich vernommen.

Quelle: Dokumente der komm.Verwaltung: Verlag und Gemeinde Zeuthen (Hrgb.), Am Zeuthener See,, 25.03.09, Am Zeuthener See, Nummer 3, Seite 10   


25.03.2009 | Benutzeranmeldung | 0 Kommentare
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